Woher die Börsenpreise auf dieser Seite kommen

Datengrundlage: Viertelstundenpreise vom 25. Oktober 2025 bis 24. Oktober 2026, zuletzt geprüft am .

Jede Zahl auf tarife-vergleich.org beruht auf denselben Daten. Es sind die Day-ahead-Viertelstundenpreise des deutschen Strommarktes, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf SMARD.de und abgerufen über die Schnittstelle von Energy-Charts des Fraunhofer ISE, lizenziert unter CC BY 4.0. Ausgewertet sind 34.848 Viertelstundenpreise aus 363 Tagen vom 25. Oktober 2025 bis zum 24. Oktober 2026. Verglichen wird gegen einen Festpreistarif zu 37,0 ct/kWh.

Die Quelle

SMARD.de ist die Strommarktdaten-Plattform der Bundesnetzagentur. Energy-Charts vom Fraunhofer ISE bietet dieselben Daten über eine Schnittstelle an, und über diese werden sie hier geholt. Die Preise stehen in ct/kWh netto, also ohne Netzentgelt, Steuern und Abgaben. Wer seine Stromrechnung danebenlegt, findet dort höhere Beträge, weil dort alle weiteren Bestandteile aufgeschlagen sind. Alle Zeitangaben laufen in Europe/Berlin, Sommerzeit eingeschlossen.

Der Zeitraum und die drei Tage, die herausfallen

Abgerufen wurden 35.140 Viertelstunden aus 366 Tagen, vom 25. Oktober 2025 bis zum 25. Oktober 2026. In die Auswertung gehen 34.848 davon ein, verteilt auf 363 volle Tage. Die drei Tage, die fehlen, sind Messtechnik statt Auswahl: An den Tagen der Zeitumstellung hat der Tag 100 Viertelstunden (26. Oktober 2025 und 25. Oktober 2026) beziehungsweise 92 (29. März 2026) statt 96. Gemischte Tageslängen würden den Mittelwert verzerren, deshalb zählt nur, was 96 Werte hat. Der ausgewertete Zeitraum umfasst damit ein volles Jahr, vom 25. Oktober 2025 bis zum 24. Oktober 2026.

1.855 dieser 34.848 Viertelstunden lagen im negativen Bereich. In diesen Zeitfenstern kostete die Kilowattstunde an der Börse weniger als nichts.

Wie aus Preisen ein Jahresbetrag wird

Ein Haushalt verbraucht Strom ungleichmäßig über den Tag, und genau das entscheidet, was ein dynamischer Tarif kostet. Deshalb wird jeder Viertelstundenpreis mit dem Anteil gewichtet, den das BDEW-Standardlastprofil H0 für diese Viertelstunde vorsieht. Über die 363 Tage liegt der ungewichtete Mittelwert bei 10,901 ct/kWh, der mit H0 gewichtete bei 10,878 ct/kWh, also 0,22 Prozent darunter. Abends verbraucht ein Haushalt mehr, wenn der Strom teuer ist, mittags laut Profil aber fast genauso viel, wenn Solarstrom den Preis drückt. Über diesen Zeitraum fällt der Mittag knapp stärker ins Gewicht.

Auf diesen Mittelwert kommt der Anbieteraufschlag, der hier zwischen 1,0 und 2,0 ct/kWh angesetzt ist. Daraus entsteht die Spanne, die überall auf der Seite in den Ergebnissen steht. Der Vergleichsmaßstab ist ein Festpreistarif zu 37,0 ct/kWh. Wie diese drei Annahmen zustande kommen, steht auf der Seite zum Rechenweg.

Wie aktuell die Daten sind

Der Datenstand ist der 26. Oktober 2026. Zuletzt nachgesehen habe ich am 26. Oktober 2026. Beide Angaben stehen auf jeder Seite in der Fußzeile und maschinenlesbar im Seitenkopf. Ändert sich eine Zahl, ändern sich beide Datumsangaben im selben Zug.