Woher die Börsenpreise auf dieser Seite kommen

Datengrundlage: Viertelstundenpreise vom 1. Oktober 2025 bis 30. August 2026, zuletzt geprüft am .

Jede Zahl auf tarife-vergleich.org beruht auf denselben Daten. Es sind die Day-ahead-Viertelstundenpreise des deutschen Strommarktes, veröffentlicht von der Bundesnetzagentur auf SMARD.de und abgerufen über die Schnittstelle von Energy-Charts des Fraunhofer ISE, lizenziert unter CC BY 4.0. Ausgewertet sind 31.872 Viertelstundenpreise aus 332 Tagen vom 1. Oktober 2025 bis zum 30. August 2026. Verglichen wird gegen einen Festpreistarif zu 37,0 ct/kWh.

Die Quelle

SMARD.de ist die Strommarktdaten-Plattform der Bundesnetzagentur. Energy-Charts vom Fraunhofer ISE bietet dieselben Daten über eine Schnittstelle an, und über diese werden sie hier geholt. Die Preise stehen in ct/kWh netto, also ohne Netzentgelt, Steuern und Abgaben. Wer seine Stromrechnung danebenlegt, findet dort höhere Beträge, weil dort alle weiteren Bestandteile aufgeschlagen sind. Alle Zeitangaben laufen in Europe/Berlin, Sommerzeit eingeschlossen.

Der Zeitraum und die 32 Tage, die herausfallen

Abgerufen wurden 32.784 Viertelstunden. In die Auswertung gehen 31.872 davon ein, verteilt auf 332 volle Tage. Die Differenz von 32 Tagen hat zwei Gründe, und beide sind Messtechnik statt Auswahl: 30 Tage aus dem September 2025 liegen nur in stündlicher Auflösung vor, und an den zwei Tagen der Zeitumstellung hat der Tag 92 beziehungsweise 100 Viertelstunden statt 96. Gemischte Auflösungen würden den Mittelwert verzerren, deshalb zählt nur, was 96 Werte hat. Der ausgewertete Zeitraum umfasst dadurch elf Monate statt zwölf.

1.850 dieser 31.872 Viertelstunden lagen im negativen Bereich. In diesen Zeitfenstern kostete die Kilowattstunde an der Börse weniger als nichts.

Wie aus Preisen ein Jahresbetrag wird

Ein Haushalt verbraucht Strom ungleichmäßig über den Tag, und genau das entscheidet, was ein dynamischer Tarif kostet. Deshalb wird jeder Viertelstundenpreis mit dem Anteil gewichtet, den das BDEW-Standardlastprofil H0 für diese Viertelstunde vorsieht. Über die 332 Tage liegt der ungewichtete Mittelwert bei 10,074 ct/kWh, der mit H0 gewichtete bei 10,119 ct/kWh. Der Aufschlag von 0,44 Prozent ist der Preis dafür, dass ein Haushalt seinen Verbrauch eher in die teureren Stunden legt als gleichmäßig über den Tag.

Auf diesen Mittelwert kommt der Anbieteraufschlag, der hier zwischen 1,0 und 2,0 ct/kWh angesetzt ist. Daraus entsteht die Spanne, die überall auf der Seite in den Ergebnissen steht. Der Vergleichsmaßstab ist ein Festpreistarif zu 37,0 ct/kWh. Wie diese drei Annahmen zustande kommen, steht auf der Seite zum Rechenweg.

Wie aktuell die Daten sind

Der Datenstand ist der 1. September 2026. Zuletzt nachgesehen habe ich am 6. September 2026. Beide Angaben stehen auf jeder Seite in der Fußzeile und maschinenlesbar im Seitenkopf. Ändert sich eine Zahl, ändern sich beide Datumsangaben im selben Zug.