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Der Rechner stellt den eigenen Jahresverbrauch gegen echte Viertelstunden-Börsenpreise aus 363 gemessenen Tagen und zeigt, ob sich ein dynamischer Stromtarif lohnt, auch wenn die Antwort nein lautet.

## Rechner und Datengrundlage

- [Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif bei dir?](https://tarife-vergleich.org/): der Rechner selbst, dazu vier fertig durchgerechnete Beispielhaushalte gegen einen Festpreistarif zu 37,0 ct/kWh, Grundlage sind die echten Viertelstundenpreise vom 25. Oktober 2025 bis 24. Oktober 2026 (363 Tage).
- [Wann ist Strom am günstigsten?](https://tarife-vergleich.org/wann-ist-strom-guenstig/): der gemessene Tagesverlauf aus 363 Tagen, im Sommer liegt der Tiefpunkt mittags um 13 Uhr bei 2,20 ct/kWh, im Winter nachts um 3 Uhr bei 7,72 ct/kWh.

- [Woher die Börsenpreise auf dieser Seite kommen](https://tarife-vergleich.org/datengrundlage/): Quelle, Zeitraum und Rechenweg an einer Stelle, nämlich 34.848 Viertelstundenpreise aus 363 Tagen vom 25. Oktober 2025 bis 24. Oktober 2026 von der Bundesnetzagentur über SMARD.de (CC BY 4.0), gewichtet mit dem BDEW-Lastprofil H0 und verglichen mit einem Festpreistarif zu 37,0 ct/kWh; dazu, warum drei Tage herausfallen.

## Einzelne Fälle durchgerechnet

- [Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif mit Wärmepumpe?](https://tarife-vergleich.org/lohnt-sich/waermepumpe/): der größte verschiebbare Verbrauch im Haus, ein Beispielhaushalt mit 11.000 Kilowattstunden und 4.500 davon verschoben kommt auf ein Plus von 557 bis 667 Euro gegenüber einem Festpreistarif.
- [Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif mit Wallbox oder E-Auto?](https://tarife-vergleich.org/lohnt-sich/wallbox-e-auto/): eine Familie mit 7.000 Kilowattstunden und 2.500 davon fürs Laden verschoben kommt auf ein Plus von 331 bis 401 Euro gegenüber einem Festpreistarif. Dazu, wie wenig die Ladeleistung ausmacht (0,61 ct/kWh zwischen einer 22-kW-Wallbox und einer Schuko-Steckdose, also 15,25 Euro im Jahr) und warum reines Nachtladen im Sommer mit 13,62 ct/kWh über dem Haushaltsmittel von 10,878 ct/kWh liegt.
- [Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif ohne Smart Meter?](https://tarife-vergleich.org/lohnt-sich/ohne-smart-meter/): drei der vier geprüften Anbieter setzen ein intelligentes Messsystem voraus, und § 30 Messstellenbetriebsgesetz deckelt dessen Kosten für den Haushalt je nach Fall bei 30, 40 oder 50 Euro im Jahr.
- [Was bringt ein Balkonkraftwerk wirklich?](https://tarife-vergleich.org/balkonkraftwerk/): was von der Erzeugung im Haushalt ankommt statt unvergütet ins Netz zu gehen; ein 960-Wp-Set am Südgeländer erzeugt 714 Kilowattstunden im Jahr und spart einem Haushalt mit 2.500 Kilowattstunden 198,60 Euro, mit einem dynamischen Tarif nur 157,10 Euro, weil die Anlage genau dann erzeugt, wenn der Börsenpreis am niedrigsten ist.
- [Was bringt ein Balkonkraftwerk im Winter?](https://tarife-vergleich.org/balkonkraftwerk-im-winter/): von November bis Februar kommen 8 bis 18 Prozent des Jahresertrags; das senkrechte Südgeländer liefert dort mehr als das um 35 Grad geneigte Süddach, weil die Sonne mittags nur 13,3 Grad hoch steht.
- [Lohnt sich ein Heimspeicher, der zu den günstigen Stunden lädt?](https://tarife-vergleich.org/heimspeicher/): ab welchem Wirkungsgrad sich das Laden im günstigen Fenster trägt, gegen die Preisspitze sind je nach Länge des Ladefensters 59 bis 73 Prozent nötig.
- [Lohnt sich ein Speicher an der PV-Anlage?](https://tarife-vergleich.org/pv-speicher/): ein gespeicherter Sonnenstrom ersetzt nicht den vollen Arbeitspreis, sondern die Differenz zur Einspeisevergütung von 7,70 Cent; der dynamische Tarif kostet die direkte Nutzung knapp ein Sechstel ihres Werts, der Speicher gewinnt dabei sogar leicht.
- [Wie hoch ist die Einspeisevergütung?](https://tarife-vergleich.org/einspeiseverguetung/): aktuell 7,70 Cent für Überschusseinspeisung und 12,22 Cent für Volleinspeisung bis 10 kW; der höhere Satz der Volleinspeisung bringt weniger, sobald ein Haushalt mehr als 15,4 Prozent seines Solarstroms selbst verbraucht, und schon eine Anlage mit 20 kWp bekommt 7,18 statt 7,70 Cent, weil sich die Bänder des § 48 Abs. 2 EEG stapeln.

## Einordnung

- [Welche Nachteile haben dynamische Stromtarife?](https://tarife-vergleich.org/nachteile/): wer nichts verschieben kann, trägt das volle Preisrisiko der Börse, einem Single-Haushalt mit 1.800 Kilowattstunden ohne jede Verschiebung bleiben 37 bis 55 Euro im Jahr.
- [Welcher Anbieter für dynamische Stromtarife lohnt sich?](https://tarife-vergleich.org/anbieter/): warum hier keine bundesweite Rangliste steht, denn keiner der vier geprüften Anbieter veröffentlicht Grundgebühr und Aufschlag ohne Eingabe der eigenen Postleitzahl.
- [Wer steht hinter tarife-vergleich.org und wie wird hier gerechnet?](https://tarife-vergleich.org/autor/): Fabian Riegel als Betreiber, dazu der Rechenweg mit Zeitraum, Lastprofil und dem ungewichteten Mittelwert von 10,901 ct/kWh über die 363 Tage.
- [tarife-vergleich.org: Fakten und Kerndaten](https://tarife-vergleich.org/fakten/): die geprüften Grundangaben zur Seite, Stand 6. November 2026. Ein Rechner für dynamische Stromtarife, online seit dem 3. September 2026 und ein Projekt von Hiraeth Node Studio. Die Seite enthält einen gekennzeichneten Empfehlungslink zu Octopus Energy. Dazu die Abgrenzung zum Vergleichsportal tarife-vergleich.de und zur früheren Website eines anderen Betreibers unter derselben Adresse (2010 bis 2018).
